Nachdem ich einen Tag in Wanaka relaxt habe und anschliessend die schlimmste Nacht meines Urlaubs verbracht habe, (weil ein junges Paerchen dachte, sie muessten sich nachts um zwei lautstark bei Licht unterhalten, duschen, knutschen, whatever....Nachdem ich mich dann ebenso lautstark beschwert habe, wurde es ein bisserl besser, aber leider nicht wirklich leise. Halleljua, war das eine Nacht. Nie wieder Mixed-Dorm habe ich mir geschworen) bin ich dann nach Fox Glacier aufgebrochen. Den Abend dort habe ich mit zwei Maedels verbracht. Wir haben uns mit Fahrraedern, die wohl noch nie einen Tropfen Oel gesehen hatten, aber zum Modell 1970er Baujahr gehoerten, einen See angeschaut, in dem sich bei Windstille der Mount Cook spiegeln sollte. Gespiegelt hat sich darin alles, nur nicht der Mount Cook, der hatte sich nach unserer Horrorfahrt (es gab keine wirklich Bremsen an den Raedern) hinter ein paar Wolken verzogen und kam nicht mehr zum Vorschein. Super Aktion!
Am naechsten Morgen bin ich dann zum One-Day-Hike auf den Gletscher aufgebrochen. Unsere Gruppe war bis auf einen Iren und einen Schweizer, die ganz lustig und nett waren, nicht so spannend, dafuer war die Tour umso spektakulaerer. Der Gletscher ist riesig und windet sich bis ins Tal. Man muss aber - um auf ihn drauf zu gelangen - erstmal 800 Stufen durch den Regenwald am Gletscher vorbei aufsteigen, dann wir runter, rein in die Steigeisen und dann rauf aufs Eis. Das war wirklich awesome. Da passt das Lieblinswort der Neuseelaender dann wirklichn mal ins Bild. Blaues Eis und ausgewaschene Hoehlen, riesige aufragende Waende und tiefe Schluchten im Eis. Eine sehr schoene Tour! Um 17 Uhr waren wir dann ein bisschen fertig zurueck am Hostel.
Abends war ich dann noch mit dem Schweizer und dem Iren diverse Bierchen trinken. Wir haben uns einen voellig verrueckten Neuseelaender Gitarre klimpernd und Volkweisen von sich gebend im bzw. vorm einzigen Pub im Ort angehoert und haben uns so gut es ging ueber die wahren Probleme der Welt unterhalten (Relationsships, what else;-)
Heute morgen - nach einer recht kurzen Nacht - ging es weiter in einer 11 stuendigen Busfahrt ans Nordende nach Nelson. Dort befinde ich mich gerade in einem kleinen suessen Hostel mit nur 8 anderen Personen...und freue mich auf ein Glas Rotwein, bevor ich gleich ins Bettchen fallen werde. Alles Liebe in die Heimat!
See you...
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