Abends angekommen am Hot Water Beach bei vollkommener Dunkelheit, Sturm und Regen! Na, das hatte ich mir aber anders vorgestellt!
Am naechsten Morgen war das Wetter dann auch nicht wirklich besser, aber wo man schonmal da ist...
Wir sind dann zum Strand in der Hoffnung, dass das eigentlich angekuendigte gute Wetter noch eintritt und wollten uns das Spektakel um den sagenhaften Strand mal anschauen. Das Ganze funktioniert nur bei Ebbe, aber das mittags genau Ebbe war, hatten wir Glueck und durften uns mit einer riesigen Horde Menschen, die heissen Quellen am Strand mal naeher anschauen.
Es gibt am Hot Water Beach zwei unterirdische heisse Quellen, die - wenn man geschickt graebt - einen Pool mit heissem Wasser entstehen lassen. Das Wasser ist jedoch leider wirklich sehr sehr heiss, so dass man eigentlich ein System entwerfen muss, wo kaltes Meerwasser nachfliesst, ohne dass der Pool zerstoert wird und ohne dass alles Wasser wieder abfliesst. Das war uns dann doch zu kompliziert. Ausserdem hatten die Idee ca. 100 andere Menschen, da war es dann eh zu voll, um gemuetlich im heissen Wasser zu liegen. Wir haben uns dann nur ab und an die Fuesse gewaermt und sind ein bisschen an dem wirklich sehr schoenen Strand rumgelaufen.
Danach noch ein kurzer Abstecher zu einer anderen Bucht, da mussten wir uns aber aufgrund einsetzender Flut schon beeilen und dann haben wir uns auch schon aufgemacht Richtung Auckland, um Markus fuer seinen Flug nach Suedamerika Naehe Flughafen abzusetzen.
Die Fahrt nach Auckland war noch sehr schoen, da die Strecke quer durch die Coromandel Peninsula wiedermal auf einer Schotterpiste durch Regenwald ging und auf der anderen Seite an wirklich traumhaften Straenden vorbeifuehrte.
Das Hostel am Flughafen hat dann wieder alle traumhaften Eindruecke wettgemacht. Ein voellig entspannter Typ, mit Stirnglatze und Zopf und leicht irrem Blick hat uns dann in einem Hostel empfangen, was wohl in den 60er Jahren entstanden ist und seitdem nicht mehr veraendert wurde. Dieses Rosa war wirklich beeindruckend! PUH!
Um diesem Haus nicht laenger als noetig ausgesetzt zu sein (und natuerlich, um mich noch zu verabschieden) haben wir dann abends noch James, Jane und Matt in Onehunga besucht (Juttas Freund, Mitbewohnerin und deren Freund), dort noch ein Bierchen im Garten getrunken, mit James noch sein Deutschbuch angeschaut, Cheesecake und NZ Eis gegessen und anschliessend dann zurueck in die Ponderosa Ranch....
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